Anregungen für mehr Lachen und Heiterkeit im täglichen Leben

Lachen hat viele positive Auswirkungen, sei es auf die Gesundheit, das persönliche Erleben und den Beruf. Viele dieser positiven Auswirkungen hat man sofort, viele allerdings erst, wenn man häufiger, am besten täglich, mehr lacht. Auf dieser Seite möchte ich ein paar Tipps liefern, die dabei helfen können, gerade auch in Zeiten von „Corona“. Ferner verweise ich auch auf meine Broschüre „Heute schon gelacht?“, die du dir HIER kostenlos herunterladen kannst.

Jeder Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag!“
Charlie Chaplin

 1. Du darfst jeden Tag lachen!

Manchmal lässt man sich das Lachen verbieten. Trotz der ganzen auch herausfordernden Situationen im Leben darfst du jedoch jeden Tag lachen! Entscheide dich dafür! Natürlich darf man auch traurig sein, sich ärgern oder einen „Depri“ haben. Das gehört zum Leben dazu. Aber trotz und alledem, nachdem du geweint oder dich aufgeregt hast, bleibt die Entscheidung, dies auch weiterhin zu tun oder danach trotzdem wieder zu lachen.

Karl Valentin hat mal gesagt: „Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch!“ Und das zeigt: Wir haben die Wahl, auf Dauer über Dinge zu meckern und zu stöhnen, die wir gerne anders haben möchten, oder trotz und alledem sich auch für die Freude zu entscheiden.

 

 2. Verbringe mehr Zeit mit netten Menschen und verbessere das Verhältnis zu schwierigen Zeitgenossen!

Man lacht 30 Mal mehr, wenn man sich einen lustigen Film gemeinsam mit anderen netten Menschen anschaut, statt sich diesen alleine anzuschauen! Verbringe mehr Zeit mit wertschätzenden, dankbaren, angenehmen Menschen, die dir guttun und die gerne mit dir lachen. Gute Laune und Lachen ist ansteckend! Aber auch schlechte Laune! Lachen ist ein soziales Phänomen. Wahrscheinlich hätten unsere Vorfahren nie mit dem Lachen angefangen, wenn wir von Natur aus Einzelgänger wären.

Versuche aber auch dein Verhältnis zu den Mitmenschen zu verbessern, mit denen du es schwer hast, wo du dich gestresst, ausgelaugt, schlecht gelaunt fühlst. Versuche dich klar abzugrenzen und begegne dann diesen Personen mit konsequenter Freundlichkeit, Dankbarkeit und Wertschätzung. Wenn du dein Verhalten änderst (das ist schon schwierig genug), veränderst du indirekt evtl. auch das Verhalten der Person dir gegenüber.

Auf meiner Homepage findest du unter „Dies und das“ eine inspirierende Geschichte und eine Anleitung für die „Gelachte Arschengel-Meditation“. Probiere diese ruhig mal über 40 Tage aus und du darfst mit dem Schönsten rechnen. Der Dalai Lama hat mal gesagt: „Die eigentlichen Geheimnisse auf dem Weg zum Glück sind Entschlossenheit, Anstrengung und Zeit.“

Anmerkung für die „Zeit mit Corona“: Wie oben beschrieben, lachen wir bedeutend mehr mit anderen Menschen. Sich „real“, physisch mit anderen Menschen zu treffen ist jedoch zur Zeit nicht oder nur eingeschränkt möglich. Doch vielleicht kannst du mehr über digitale Medien mit anderen Menschen lachen. Rufe einen guten Freund an, mit dem du lachen und Quatsch machen kannst, am besten per Video (z.B. WhatsApp). So hörst du nicht nur das Lachen, sondern siehst es auch noch. Ferner gibt es diverse Lachyoga-Angebote, die du online (z.B. Skype- und Zoom-Lachclubs) nutzen kannst. Oder ruf doch mal das „Lachtelefon“ an? Infos dazu findest du auf meiner Seite unter „Lachclub“ und „Online-Lachyoga“.

 

 3. Lachen mit Grund

Wende dich bewusst auch der lustigen, der humorvollen Seite des Lebens zu. Schaue dir heitere Filme an, lese ein humorvolles Buch und höre dir Witze oder ein lustiges Hörbuch an.

In meinen Newslettern gebe ich auch immer Tipps für das Lachen mit Grund, sei es ein neues Buch, ein YouTube-Video oder einen besonders witziger Komiker. Auch auf meiner Homepage befinden sich unter „Medien“ (Hauptmenüpunkt „Referenzen & Impressionen“) einige lustige Videos.

Klar, die Geschmäcker sind unterschiedlich, aber vielleicht kannst du mit jemandem, der/die den gleichen Geschmack hat, gemeinsam etwas Erheiterndes konsumieren. So konnte ich mich vor kurzem mit meiner Partnerin, welche Schweizerin ist, herrlich über das Programm „Reiz der Schweiz“ des Comedian Kaya Yanar amüsieren. Doch wie gesagt: Die Geschmäcker sind unterschiedlich.

Zusätzlich umgebe dich mit lustigen Accessoires, die dich zum Lachen bringen oder dich daran erinnern, wieder mal zu lachen. Dies können Smileys in unterschiedlichster Art sein, z.B. auf einer Tasse, als Aufkleber oder als Fußabtreter. Es gibt lachende Plüschtiere, Scherzartikel oder den guten alten „Lachsack“.

Anmerkung für die „Zeit mit Corona“: Mit etwas Fantasie und Offenheit gegenüber ungewöhnlichen Lösungen kannst du auch mit jemandem über etwas lachen bzw. mit Hilfe anderer lachen. Wie wäre es mit einer WhatsApp-Gruppe, wo nur Witze und lustige Videos gepostet werden? Wie wäre es, sich gemeinsam (jedoch jeder in seiner Wohnung) einen lustigen Film anzuschauen, und du bist gleichzeitig mit der Person per Telefon/Video verbunden?

 

 

 4. Lachen ohne Grund (Lachyoga)

„Wenn du mehr Lachen im Leben haben möchtest, fange selbst damit an!“
Dr. Madan Kataria

Lachclub, Lachtreffs und Co

Eine regelmäßige, ehrenamtlich geleitete Lachyoga-Gruppe nennt man „Lachclub“. Lachclubs finden meistens wöchentlich für 1 bis 1,5 Stunden statt. Oftmals wird nur ein kleiner Obolus verlangt bzw. man spendet ein paar Euro, damit die Kosten gedeckt werden können. Alle Lachclubs stehen, nach Postleitzahlen sortiert, auf der Homepage: www.lachclub.info.
Neben diesen ehrenamtlichen Lachtreffs gibt es auch kommerzielle Lachgruppen, Workshops, Ausbildungen und Seminare, welche man im Internet finden kann. Eine Übersicht über meine Lachyoga-Veranstaltungen findest du unter „Angebote & Anmeldung“. Einer der besten Möglichkeiten ist, sich zur/zum zertifizierten Lachyoga-Leiter*in auszubilden zu lassen und selber Lachyoga anzubieten!

Seit einigen Jahren gibt es zahlreiche „Skype-Lachclubs“ im Internet, wo meist jeden Tag für 20 Minuten miteinander gelacht wird. Ferner gibt es seit „Corona“ viele „Zoom-Lachclubs“. Bei diesen Videokonferenzen wird auf unterschiedliche Art miteinander Lachyoga betrieben. Manche sind fast wie eine normale Lachyoga-Session aufgebaut, aber es gibt auch Angebote, wo ganz „frei“, also ohne spezielle Übungen miteinander gelacht wird. Du kannst kostenlos diverse Gruppen ausprobieren, auch international. Ich lache z.B. öfters mit den Italienern. Meine Online-Angebote findest du auf der Seite „Online-Lachyoga“. Weitere Infos dazu, eine Liste von solchen „Online-Lachclubs“ und weitere Links mit Listen, findest du auf meiner Seite „Lachclub“.

Ferner kommen demnächst wohl noch „Telefon-Lachclubs“ dazu, als eine Möglichkeit, wenn man das Internet nicht nutzen möchte oder kann. Etwas spezielles ist das „Lachtelefon“, was ich auch schon genutzt habe. Dort hast du die Möglichkeit, einfach 3 Minuten mit jemandem zu lachen. Infos dazu findest du auf der Homepage: www.lachtelefon.ifgl.net 

 

Lachyoga mit anderen Menschen außerhalb von Lachyoga-Veranstaltungen

Vielleicht kannst du die eine oder andere Lachyoga-Übung mit Kolleginnen/Kollegen und/oder deiner Familie, Partner, Freunden machen? Wenn die Person(en) jedoch noch nie Lachyoga unter Leitung einer/eines ausgebildeten Lachyoga-Leiters*in gemacht haben, kann es evtl. sehr schwierig sein. Dafür braucht es dann schon viel Offenheit. Leider wird Lachyoga häufig missverstanden, im Sinne von: „Ich habe da mal eine lustige Übung“. Aber trotzdem, vielleicht ist es dir möglich und macht Sinn, Elemente von Lachyoga in dein tägliches Leben mit anderen Menschen zu integrieren, z.B. indem ihr vor dem Essen das „Lachyoga-Segnungs-Ritual“ praktiziert. In diesem kurzen Video siehst du, wie ich es mit Dr. Madan Kataria und meiner Kollegin Angela Mecking praktiziert habe. Ich verspreche dir, es schmeckt dann noch besser!

 

Lachyoga allein

Als erfahrene(r) Lachyoga-Leiter*in kannst du auch ganze Lachyoga-Sessions mit dir allein machen. Im Folgenden möchte ich jedoch ein paar Tipps geben, wie auch jeder „Lachen im Grund“ im Alltag integrieren kann. Aber Achtung: Die ersten 30-40 Tage wirst du dir eventuell ziemlich komisch vorkommen und es schnell wieder bleiben lassen. Verspreche dir selbst, dass du, komme was wolle, eine Übung während 30-40 Tage praktizierst, und entscheide erst dann, ob du dies weiter täglich oder nur ab und zu oder gar nicht mehr machen möchtest.

Bevor ich zu weiteren Vorschlägen komme, möchte ich daran erinnern, dass bei Lachyoga das wichtigste ist (grundlos) zu lachen. Du entscheidest dich so zu tun, als würdest du lachen. Und es gibt nicht nur die und die Übung, sondern du kannst überall und irgendwie absichtsvolles Lachen nutzen.

Eine gute Strategie ist, das Lachen zu ritualisieren. Damit meine ich, dass du bestimmte, am besten täglich vorkommende Tätigkeiten oder Situationen mit absichtlichem Lachen kombinierst. Z.B. könntest du dir vornehmen, dich jeden Morgen mit einem Lachen im Spiegel zu begrüßen, solange zu lachen, wie es dauert, bis der Kaffee fertig ist, das Wasser für den Tee kocht, unter der Dusche, bei jeder roten Ampel, immer nachdem du geflucht, dich aufgeregt und geärgert oder gestöhnt und gejammert hast. Die Möglichkeiten sind zahlreich. Wenn du dies ausprobierst, teile mir doch deine Erfahrung mit. Bei was lachst du nun immer? Beim Bügeln, Abwaschen oder Spazieren gehen?

Weitere Möglichkeiten werden u.a. in meinen Urlaubsseminaren und dem Erlebnisworkshop „Lachyoga-Basis-Training“ thematisiert.

 

 5. Und sonst noch?

Bücher, DVDs, CDs
Eine aktuelle Liste mit empfehlenswerten Produkten findest du auf meiner Homepage unter „Bücher, CDs und DVDs“.

Podcast „Die Kraft des Lachens“
Meine Kollegin Silvia Rößler aus Bielefeld bietet diesen informativen Podcast an möchte dazu ermuntern, lachend durch die Humorbrille zu schauen. Dann sieht die Welt schon gleich viel bunter aus.
Kostenfrei! Hören und Abonnieren 🙂
https://www.podcastfabrik.de/podcasts/die-kraft-des-lachens/
Spotify, Apple Podcasts, YouTube, Deezer, https://podcasts.google.com/about und https://audionow.de/
Jeden ersten Mittwoch im Monat – eine neue Folge 🙂

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